Programm 2018/19 [PDF]

Mi 21.11.2018
Rolle und Konsequenz des Richtplans
18:00 - 19:30 Uhr, Cabaret Voltaire

Rolle und Konsequenz des Richtplans
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Bisher ist Zürich ohne Richtplan betreffend Siedlung, Landschaft, öffentliche Bauten und Anlagen ausgekommen. Nach einer Einleitung in die Bedeutung des Richtplaninstruments wird nach dem Mehrwert des kommunalen Richtplans gefragt. Was leistet der Richtplan in Bezug auf die Makroentwicklung, also die Koordination von Siedlung, Verkehr, Freifläche und öffentliche Bauten? Was qualifiziert den Richtplan dazu, künftig unerwünschte Entwicklungen zu verhindern, wie sie in der Vergangenheit stattgefunden haben? Welche Überlegungen stehen hinter den zu erwartenden innerstädtischen Dynamiken (Anheizung des Wohnungsmarkts, mehr innerstädtische Mobilität ins Stadtzentrum, Verschärfung der heutigen Verdrängungsprozesse im Stadtzentrum etc.)? Welchen Spielraum lässt der Richtplan für neue Dynamiken in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt?

Gäste

  • Frank Argast, Dipl. Raumplaner ETH NDS, Leiter Fachbereich Planung, Amt für Städtebau Zürich
  • Simone Gabi, Raumplanerin, Geografin, Stadt Zürich, Amt für Städtebau Zürich
  • Antonio Frigerio, Rechtsanwalt, MAS ETH Raumplanung, Huber Rechtsanwälte, Zürich, Dozent HSR
  • Jörg Koch, dipl. Architekt ETH/ SIA, MAS Real Estate Management, CEO Pensimo Management AG, Zürich
  • ein Vertreter des KUB (Kammer unabhängiger Bauherrenberater SVIT/KUB)

Leitung

  • Dr. Joëlle Zimmerli, Soziologin, Planerin FSU, Zimraum Raum + Gesellschaft, Zürich
  • Marco Koletsis, Rechtsanwalt, Huber Rechtsanwälte, Zürich

Termin

Mi 16.01.2019
Freiräume: Wo erholen sich die 100’000 zusätzlichen Bewohner?
18:00 - 19:30 Uhr, Cabaret Voltaire

Freiräume: Wo erholen sich die 100’000 zusätzlichen Bewohner?
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Der Richtplan sieht im Siedlungsgebiet 41 zusätzliche Hektaren für die Erholung der Stadtbevölkerung in ihrem Wohnumfeld vor. Zudem sind viele Massnahmen zur Schaffung von Erholungsräumen in der umliegenden Landschaft beabsichtigt. Wie wurde dies im aktuellen Entwurf des Richtplans Siedlung und Landschaft der Stadt Zürich gelöst? Wie werden die nötige Fläche und Qualität gesichert? Wie wird ein sinnvoller Zusammenhang gewährleistet? Stellt der Vorschlag eine tragfähige Lösung dar? Wie sehen die Umsetzungsmöglichkeiten aus?

Gäste

  • Christine Bräm, Dipl. Arch. ETH, Direktorin Grün Stadt Zürich
  • Prof. Dr. Ing. Landschaftsarchitektur Susanne Karn, Hochschule Rapperswil
  • André Schmid, Landschaftsarchitekt SIA BSLA, Biologe lic.phil.nat. Schmid Landschaftsarchitekten, Zürich
  • Dr. Götz Datko, Stadtplaner, Intosens AG, Zürich

Leitung

  • Brigitte Nyffenegger, Landschaftsarchitektin SIA/BSLA, Umland, Gestaltung städtischer und ländlicher Freiräume, Zürich
  • Monika Schenk, Landschaftsarchitektin MLA BSLA, dipl. Natw. ETH, Hager Partner AG, Zürich

Termin

Mi 27.02.2019
Zentrumsentwicklung wohin?
18:00 - 19:30 Uhr, Cabaret Voltaire

Zentrumsentwicklung wohin?
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Der neue Richtplan Siedlung und Landschaft der Stadt Zürich sieht vor, neue Zentren wie Altstetten oder Oerlikon aufgrund ihrer sehr guten Erschliessung zu verdichten und aufzuwerten. Auch im Umfeld der Stadt Zürich werden Zentren entwickelt, die untereinander in Bezug stehen. Schlieren hat eine neue Haltestelle der Limmattalbahn erhalten und der Stadtplatz ist im Entstehen begriffen. In Spreitenbach wird um das Tivoli eine neue Haltestelle der Limmattalbahn und mit ihr das Zentrum Neumatt entstehen. Welche Qualitäten sind in diesen neuen Zentren geplant? Was unterscheidet sie von den nicht immer gelungenen Zentren der 60er und 70er Jahre? Welche Strategien sind erfolgreich? Welche Inhalte führen zu lebenswerten Zentren?

Gäste

  • Simon Diggelmann, Amt für Städtebau, Stadt Zürich
  • Roger Weber, dipl. Architekt FH/BSA/SIA/AKB, weberbrunner architekten, Zürich
  • Gian-Luca Di Simone, Immobilienentwickler, Losinger Marazzi AG
  • Stefan Rotzler, Landschaftsarchitekt BSLA, Gockhausen
  • Oliver Hager, Bauverwaltung Spreitenbach

Leitung

  • Brigitte Nyffenegger, Landschaftsarchitektin SIA/BSLA, Umland, Gestaltung städtischer und ländlicher Freiräume, Zürich
  • David Belart, dipl. Architekt ETH/SIA, Director, Wüest Partner AG, Zürich

Termin

Mi 13.03.2019
Qualitätsvolle Innenverdichtung?
18:00 - 19:30 Uhr, Cabaret Voltaire

Qualitätsvolle Innenverdichtung?
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Die Innenentwicklung soll mit Blick auf die bestehenden und künftigen Qualitäten erfolgen, die Identität der Zürcher Stadtteile berücksichtigen und eine hohe städtebaulicher Qualität wahren. Damit wird der Qualitäts-Begriff des «Städtebaus» auf die Festlegung und Beschreibung von gebietsspezifischen Stadtstrukturen reduziert. Ist eine solche Reduktion des Qualitäts-Begriffes statthaft? Sollte ein behördenverbindlicher Richtplan zur Verdichtung der Stadt nicht auch dreidimensionale räumliche Leitbilder im Sinne einer qualitativen und quantitativen Richtschnur darstellen? Kann eine Verdichtung eines gebauten, oft kleinteiligen Zustandes ohne Formulierung von Vorgaben zu qualitätssichernden und partizipativen Prozessen postuliert werden?

Gäste

  • Frank Argast, Dipl. Raumplaner ETH NDS, Leiter Fachbereich Planung, Amt für Städtebau Zürich
  • Prof. Dr. Stefan Kurath, Institut Urban Landscape, ZHAW
  • Christoph Schläppi, Architekturhistoriker, Bern

Leitung

  • Yves Meyer, dipl. Ing. FH in Raumplanung/FSU, Metron AG, Zürich
  • Christian Blum, Städtebauer, Planer, Eckhaus AG, Zürich

Termin

Fr 12.04.2019
Ministudienreise: Innenentwicklung – Quartier Friesenberg FGZ
13:30 - 19:00

Ministudienreise: Innenentwicklung – Quartier Friesenberg FGZ
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Im Rahmen dieses Winterprogramms besuchen wir das Stadtquartier Friesenberg am Fusse des Üetlibergs. Die Familienheim-Genossenschaft Zürich (FGZ) hat in den letzten Jahren einen breit abgestützten Masterplan für die langfristige bauliche Erneuerung der Siedlung in Etappen entwickelt. Bis ins Jahr 2019 entsteht u.a. ein komplett neues Quartierzentrum. Auf einem Spaziergang mit Genossenschafts-Exponenten durch das Quartier erhalten wir einen Einblick, wie die Genossenschaft eine qualitätsvolle Innenentwicklung und Erneuerung des Quartiers im Sinne einer zukunftsweisenden und sozialverträglichen Transformation angeht.

Termin

Mi 22.05.2019
Generalversammlung im Cabaret Voltaire Zürich im Klimawandel: Siedlungsentwicklung gegen Hitzetage
18:00 - 19:30 Uhr, Cabaret Voltaire

Generalversammlung im Cabaret Voltaire Zürich im Klimawandel: Siedlungsentwicklung gegen Hitzetage
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17.30 Generalversammlung
18.00 - 19.30 Schlussveranstaltung
Der Klimawandel fordert inzwischen mehr Tote in der Schweiz als der Verkehr. Die Prognosen für die Temperaturentwicklung gehen von durchschnittlich 2-3 Grad Celsius für die nächsten 20 Jahre aus. Der Richtplanentwurf enthält dazu wenige Inhalte. Allerdings ist die Stadt Zürich im Begriff, einen Masterplan Klima zu erarbeiten. Wie kann Stadtentwicklung die Folgen des Klimawandels mildern? Anhand des aktuellen Arbeitsstands zum Masterplan Klima von Zürich und anderen aktuellen Beispielen werden die Möglichkeiten diskutiert, wie Städte auch zukünftig lebenswerte Orte bleiben können.


Gäste

  • Daniel Keller, Landschaftsarchitektin BSLA, StadtLandschaft, Zürich
  • Lone Severin, Landschaftsarchitektin MDL, Leiterin Masterplan Klima, GrünStadt Zürich
  • Dr. Ing. Martin Berchtold, Stadtplaner, berchtoldkrass space&options, Karlsruhe
  • Melanie Butterling, MSc Geografin, Leiterin Modellvorhaben zum Klimawandel, ARE Ittingen

Leitung

  • Brigitte Nyffenegger, Landschaftsarchitektin SIA/BSLA, Umland, Gestaltung stätischer und ländlicher Freiräume, Zürich
  • Monika Schenk, Landschaftsarchitektin MLA BSLA, dipl. Natw. ETH, Hager Partner AG, Zürich

Termin

So 26.05.2019 - Do 30.05.2019
Studienreise: Paris und seine Vorstädte
Mit Verlängerungsmöglichkeit bis So 2.6.

Studienreise: Paris und seine Vorstädte
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Strategien für Wachstum und Transformation. Das Leben in Frankreich ist zentralistisch auf die Hauptstadt ausgerichtet. Heute hat die Stadt ca. 2 Millionen Einwohner, im gesamten Grossraum sind es zusammen knapp 11 Millionen. Der Strom von Menschen nach Paris ist ungebrochen. Gleichzeitig bildet die Ringautobahn, der «Boulevard périphérique», nach wie vor eine sowohl physische, wie auch imaginäre Zäsur zwischen dem weltberühmten Paris «intra muros» und den sehr weitläufigen Vorstädten. Diverse Grossprojekte reagieren mit unterschiedlichsten Mitteln auf diese Ausgangslage: Umgesetzt werden Transformationen ehemaliger Industrieareale, Quartiererneuerungen, Lösungsansätze gegen die sozialen Missstände in den Banlieues und zukunftsweisende Verkehrsplanungen, die die Kernstadt besser mit ihrem Umland verbinden sollen. Sind es gelungene Strategien? Darüber werden wir uns auf dieser Reise selbst ein Bild machen können.

Leitung

  • Anne-Lise Diserens, dipl. Arch.ETH SIA
  • Samuel Scherrer, dipl. Arch. ETH SIA